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Ugly Animals

Ungewöhnliche Säugetiere

Hässliche Säugetiere und die Aufgaben ihrer Merkmale

Ein Mull mit einem Nasenstern, ein Fingertier mit großen Ohren und eine Antilope mit beweglicher Nase sind keine besondere Verwandtschaftsgruppe. Sie stehen hier zusammen, weil ihr Aussehen Fragen weckt. Die Erklärung fällt bei jeder Art anders aus.

Fingertier mit großen Ohren und langen Fingern auf einem Ast
Das Fingertier nutzt Gehör, Zähne und einen langen Finger, um Nahrung im Holz zu finden.

Auffällige Nasen haben verschiedene Aufgaben

Der Sternmull prüft seine Umgebung mit 22 empfindlichen Fortsätzen. Die flexible Nase der Saiga filtert Staub und bereitet kalte Luft auf. Beim Nasenaffen hängen Größe und Form der männlichen Nase auch mit Lautäußerungen und Verständigung zusammen. Die drei Tiere zeigen, warum ein gemeinsames Stichwort noch keine gemeinsame biologische Erklärung liefert.

Ein Porträt zeigt nur eine Oberfläche. Der Sternmull lebt in feuchter Erde, die Saiga in der Steppe und der Nasenaffe in Flusswäldern. Erst der Lebensraum macht verständlich, warum eine auffällige Struktur für das jeweilige Tier nützlich sein kann.

Finger, Zähne und Haut im richtigen Zusammenhang

Das Fingertier klopft auf Holz, hört auf Hohlräume und holt Nahrung mit einem schmalen Finger heraus. Der Nacktmull gräbt mit vorstehenden Schneidezähnen. Der Große Ameisenbär öffnet Nester mit kräftigen Krallen und erreicht Insekten mit seiner langen Zunge. Diese Körperteile erfüllen verschiedene Aufgaben, auch wenn sie alle ungewöhnlich aussehen.

Haarlose Haut darf ebenso wenig mit einer einzigen Geschichte erklärt werden. Ein grabender Nacktmull lebt unter anderen Bedingungen als ein See-Elefant. Darum ordnen die Tierporträts jede Beobachtung einer bestimmten Art, ihrer Lebensweise und belastbaren Quellen zu.

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Jede Kurznotiz erklärt ein sichtbares Merkmal. Die verlinkten ausführlichen Porträts behandeln Nahrung, Lebensraum und Schutz der bereits geprüften Arten.

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