Tiere nach Gruppen
24 ungewöhnliche Tiere und ihre Merkmale
Fische, Säugetiere, Amphibien, Reptilien und Vögel können aus ganz verschiedenen Gründen fremdartig wirken. Diese Übersicht zeigt Namen, Bilder und auffällige Merkmale, ohne einen menschlichen Eindruck mit einer biologischen Erklärung zu verwechseln.
So nutzt du die Übersicht
Jede Notiz nennt ein sichtbares Merkmal und seine mögliche Funktion. Nicht alle genannten Arten sind bedroht, und nicht jedes Individuum sieht gleich aus. Die verlinkten Quellen liefern mehr Kontext. Für Blobfisch und Sternmull gibt es bereits ausführliche deutsche Porträts.
Säugetiere 11

Sternmull
Die Fortsätze an der Nase ertasten kleine Beutetiere in erstaunlichem Tempo.
Quelle: Vanderbilt University Catania Lab Porträt lesen
Fingertier
Es klopft auf Holz, ortet Hohlräume und holt Larven mit einem langen Finger heraus.
Quelle: Duke Lemur Center
Nasenaffe
Die große Nase der Männchen verändert Rufe und spielt bei der Verständigung eine Rolle.
Quelle: Animal Diversity Web
Warzenschwein
Hauer helfen bei der Verteidigung; verdickte Gesichtspolster schützen den Kopf.
Quelle: Animal Diversity Web
Nacktmull
Mit vorstehenden Schneidezähnen gräbt er Gänge und bewegt sich darin geschickt.
Quelle: Smithsonian's National Zoo
Saiga-Antilope
Ihre große Nase filtert Staub und bereitet kalte Steppenluft zum Atmen auf.
Quelle: Convention on Migratory Species
Roter Uakari
Die unbehaarte rote Gesichtshaut spielt bei sozialen Signalen eine Rolle.
Quelle: Royal Society Open Science
Hammerkopf-Flughund
Das Männchen trägt eine breite Schnauze und ruft bei der Balz besonders laut.
Quelle: Bat Conservation International
Südlicher See-Elefant
Die aufblasbare Nase des Männchens verstärkt Rufe und Schauverhalten.
Quelle: Australian Antarctic Program
Großer Ameisenbär
Mit Krallen öffnet er Insektennester und erreicht sie mit einer langen Zunge.
Quelle: Smithsonian's National Zoo
Angola-Bulldoggfledermaus
Schmale Flügel ermöglichen einen schnellen Jagdflug nach Insekten.
Quelle: U.S. Fish and Wildlife Service
Fische 4

Blobfisch
Sein weicher Körper verändert nach dem Fang außerhalb des Tiefenwassers seine Form.
Quelle: Australian Museum Blobfisch-Porträt lesen
Koboldhai
Seine Schnauze ortet Beute; beim Zupacken schnellen die Kiefer nach vorn.
Quelle: Australian Museum
Tiefsee-Anglerfisch
Bei manchen Arten lockt ein leuchtender Köder Beute in der Dunkelheit an.
Quelle: Smithsonian Ocean
Amphibien 5

Purpurfrosch
Ein rundlicher Körper und eine spitze Schnauze passen zu seinem Leben im Erdreich.
Quelle: Zoological Society of London
Axolotl
Er behält seine äußeren Kiemen als erwachsenes Tier und lebt dauerhaft im Wasser.
Quelle: American Museum of Natural History
Titicaca-Wasserfrosch
Seine Hautfalten vergrößern die Fläche für den Gasaustausch im Wasser.
Quelle: Zoo Berlin
Chinesischer Riesensalamander
Ein flacher Körper und gefaltete Haut passen zu seinem Leben im Wasser.
Quelle: London Zoo
Schwarzer Regenfrosch
Sein runder Körper und die kurzen kräftigen Beine eignen sich zum Graben.
Quelle: American Museum of Natural History
Reptilien 2

Matamata
Der zackige Umriss tarnt sie zwischen Blättern, bevor sie Beute einsaugt.
Quelle: Smithsonian's National Zoo
Alligator-Schnappschildkröte
Sie wartet reglos und bewegt einen wurmähnlichen Fortsatz auf der Zunge.
Quelle: U.S. Fish and Wildlife Service
Vögel 2

Kalifornischer Kondor
Ein nackter Kopf lässt sich beim Fressen an großen Kadavern leichter sauber halten.
Quelle: U.S. Fish and Wildlife Service
Dong-Tao-Huhn
Die auffällig dicken Beine sind ein durch Zucht entstandenes Merkmal.
Quelle: Journal of Poultry Science
Die ausführlichen Porträts der übrigen Tiere folgen nach der redaktionellen Prüfung.